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5 Tipps für die perfekte Keynote-Präsentation

Keynote-Speaker

Kann es den perfekten Vortrag geben? Wer den Traum hat, einmal die perfekte Keynote-Präsentation zu halten, dem sei gesagt: nehmen Sie sich diesen Traum eher als als Ansporn, sich immer weiter zu verbessern. Es gibt im Grunde nämlich keine perfekte Präsentation. Erst einmal sind die Bewertungsfaktoren derer sehr unklar. Ist eine Keynote dann perfekt, wenn jeder einzelne Zuschauer zufrieden ist? Wenn sich der Redner nicht versprochen hat? Wenn die unterstützende Technik funktioniert und alle Folien perfekt abgestimmt sind?

Die Antworten darauf sind allesamt “ja, aber”. Natürlich ist die Hauptaufgabe des Keynote-Speakers, sein Publikum zu informieren und bestenfalls auch zu unterhalten. Allerdings hat der Redner auf manche Faktoren wie die Motivation des Zuhörers oder den Zugang zum Thema der Keynote keinen Einfluss. Gleichzeitig kann eine Keynote sprachtechnisch perfekt formuliert und vorgetragen sein – aber was nützt es, wenn der Redner wie ein Roboter wirkt und jeglichen Charakter vermissen lässt? Wollen wir überhaupt den “perfekten Keynote-Speaker”? Da wäre noch die Technik: Die Präsentation kann da noch so perfekt formulierte PowerPoint- oder Apple-Keynote-Folien enthalten – die unterschiedlichen Geschmäcker und Bereitwilligkeiten seitens des Publikums, sich mit dem Material zu beschäftigen, machen es unmöglich, einen Grad an Perfektion zu erlangen.

 

Publikum bei Keynote

Darauf kommt es bei Ihrer Keynote an

Wir stellen fest: Die perfekte Keynote-Präsentation ist ein Ideal, dem man nacheifern kann und soll. Aber wer sich auf Perfektion versteift, steht irgendwann ebenso steif auf der Bühne. Damit das nicht passiert, braucht es vor allem viel Übung und Erfahrung, und keine dieser beiden Standsäulen lassen sich mit einem Artikel wie diesem hier ersetzen. Trotzdem können wir Präsentations-Tipps und Tricks geben, die Sie für Ihre nächste Keynote beherzigen können.

 

1. Vorbereitung des Keynote-Speakers

Es gibt keine gute Präsentation aus dem Stegreif. Die besten Keynote-Speaker üben Ihre Keynotes mehrmals vorher, bereiten den Inhalt und alle Zusatzmaterialien akribisch vor und tragen die Keynote eventuell einem Testpublikum vor. Bis die Rede sitzt, müssen meist Stunden an Arbeit investiert werden. Hier die wichtigsten Aufgaben, die Sie innerhalb der Keynote-Vorbereitung beherzigen sollten:

  • Definieren Sie die Kerninformation, die Sie dem Publikum mit Ihrer Keynote vermitteln wollen. Strukturieren Sie die komplette Präsentation grob vor. Formulieren Sie die wichtigste Passage vor.
  • Wenn Sie Folien (Apple Keynote oder Microsoft PowerPoint) benutzen: Machen Sie sich Gedanken über den Aufbau, die Funktionsweise und den Sinn jeder Folie. Entscheiden Sie früh darüber, wieviel Sie ‘zeigen’ müssen, was nicht einfach gesagt werden kann und wie dies Ihrer Keynote hilft. Sie können natürlich mit einer Vorlage anfangen, um sich den Einstieg zu erleichtern.
  • Wenn Sie Technik brauchen (Beamer, Mac, iPad, ein TV, usw.) oder Ihren eigenen Computer anschließen müssen, sollten Sie genau über die technische Ausstattung des Veranstalters Bescheid wissen. Können Sie Ihr Macbook oder iPad dort anschließen? Können Sie ein Video mit Sound oder Grafiken zeigen? Wenn Sie Ihre Präsentation als Datei mitbringen, muss der Computer des Veranstalters kompatibel sein (macOS? iOS? iWork? Microsoft Windows? Microsoft Office mit PowerPoint?) Klären Sie diese Fragen unbedingt im Voraus.
  • Üben Sie die Präsentation, sodass Sie keine inhaltlichen Hürden haben. Präsentieren Sie die Keynote vor einem Testpublikum, etwa dem Partner oder der Partnerin. Mit guter Vorbereitung kommt das Selbstbewusstsein, das gute Keynote-Präsentationen eben ausmacht.

 

2. Körpersprache und Blickkontakt

Da kann die Präsentation noch so gut vorbereitet und toll formuliert sein: Niemand hört gerne jemandem zu, der vorne stocksteif dasteht und jegliche Dynamik vermissen lässt. Die menschliche Sprache funktioniert zu einem wesentlichen Teil auch über visuelle Reize. Unser Körper ist ein hervorragendes Instrument dafür, Inhalten mehr Akzente zu verleihen und die Zuhörer bei der Stange zu halten. Ebenso hält man eine Keynote nicht nur einer Person oder Personengruppe, sondern für ein ganzes Plenum. Beziehen Sie möglichst viele Zuhörer ein, indem Sie Ihren Blick dynamisch durch den Raum gleiten lassen. Das ist aber eine Technik, die man nicht zu offensichtlich anwenden darf, sonst wirkt man fahrig und überhastet, gar unsicher.

Wer sich die Keynotes vom Apple-Altmeister Steve Jobs anguckt, wird feststellen, wie viel Platz der Mann auf der Bühne hatte. Diesen wusste er aber auch effektiv zu nutzen, indem er immer wieder von der einen zur anderen Seite spazierte, während er präsentierte. Dazu kamen seine markanten Armbewegungen und seine aufrechte Position. Steve Jobs’ Körpersprache war wie geschaffen dafür, jeden Zuhörer in seinen Bann zu ziehen und seine Apple-Produkte attraktiv zu machen. Genau das schaffte er schließlich mit seinen Keynote-Präsentationen und das sollte auch Ihr Ziel sein.

 

3. Inhaltlicher Fokus der Keynote

Charakteristisch für eine perfekte Keynote ist der Fokus auf ein ganz bestimmtes Thema, häufig sogar nur auf eine Idee, ein Produkt oder eine Implikation. Abschweifungen sollten entsprechend schnell zurück zur eigentlichen Sache führen. Betonen Sie Ihren Fokus-Inhalt besser einmal zu viel als zu wenig. Es kann helfen, sich folgenden Grundsatz zu merken: “Tell them what you are going to tell them, then tell them, then tell them what you told them” (“Erzählen Sie, was sie erzählen werden, dann erzählen Sie, dann erzählen Sie, was Sie erzählt haben”). Die meisten Keynotes sind nicht sehr lang (im Durchschnitt 15 bis 20 Minuten). Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Publikum bereit ist, genau eine Idee zu akzeptieren; dann tun Sie alles dafür, diese Idee so gut wie möglich zu verkaufen.

 

4. Anfang und Ende müssen sitzen

Schaffen Sie Momente – und diese am besten direkt zu Beginn der Keynote und am Ende. Mit einem attraktiven, vielleicht sogar provokanten Einstieg wecken Sie das Publikum gewissermaßen auf und erzeugen Interesse. Beginnen Sie z.B. mit einer Anekdote oder Frage und gehen Sie dann zu Ihrem Hauptthema über. Vermeiden Sie Meta-Präsentation (“In der folgenden Präsentation geht es um…”, “Im Folgenden werde ich…”, etc.). Die ersten Sekunden einer Präsentation sind immens wichtig, um die Zuhörer auf seine Seite zu ziehen und die Ohren zu öffnen. Machen Sie das Beste draus.

Ebenso bleibt der letzte Eindruck meistens am stärksten haften. Beenden Sie Ihre Rede ebenfalls nicht mit einem Metakommentar wie “vielen Dank fürs Zuhören, das war meine Präsentation”. Der letzte Satz Ihrer Keynote sollte noch einmal richtig Punch haben, etwa mithilfe einer Anekdote, einer markanten Implikation, einer provokanten Frage oder Ähnlichem. Hauptsache, Sie hinterlassen einen guten letzten Eindruck, der das Publikum bestenfalls im Thema hält und weiter nachdenken lässt. Dann wird man sich an Sie und das Thema Ihrer Keynote erinnern.

 

5. Erfahrungen richtig einordnen

Nicht jede Keynote gelingt. Manche Präsentation verläuft zwar von der Idee und vom Aufbau so, wie der Speaker sie vorbereitet hatte, aber das Publikum wirkte dabei seltsam abwesend. Bei Misserfolgen und Problemen ist es wichtig, die Erfahrung richtig einzuordnen. Nur dann kann man sich verbessern. Wenn Ihnen eine Keynote misslingt oder problematisch verläuft, reflektieren Sie folgende Aspekte:

  • Was war der Kontext der Veranstaltung? Wie war das Publikum zusammengestellt? Welche Rolle spielte meine Präsentation im Gesamtkontext des Events?
  • Kann ich diejenigen Momente genau identifizieren, bei denen etwas aus dem Ruder lief? Passagen, die das Publikum nicht verstanden hat oder unverständlich vorgetragen haben? Oft reicht ein solcher Moment, um eine ganze Keynote zum Wanken zu bringen.
  • Wie war meine Körpersprache? War ich sehr nervös und hat man mir das angemerkt? Falls Bekannte im Publikum saßen, sollten Sie sich deren Meinung einholen.
  • Falls ich mit Folien gearbeitet habe: Waren diese hilfreich oder eher hinderlich? Habe ich mich selbst zu sehr daran entlang gehangelt?
  • Habe ich die Keynote ausreichend vorbereitet und geübt?

Sicherlich nagen schlechte Präsentationen am Selbstbewusstsein, allerdings geht man besser gestärkt daraus hervor. Kein Keynote-Speaker fing perfekt an; Misserfolge gehören dazu. Ebenso wie Erfolge, die es natürlich auch angemessen einzuordnen gilt: Wer sich nach einer hervorragenden Präsentation überschätzt, kann bei einer schwierigeren Veranstaltung umso tiefer fallen. Denn oftmals liegt es gar nicht in der Hand des Speakers, ob das Publikum oder die Technik mitmacht. Der Kontext der Präsentation kann selbige so entscheidend beeinflussen, dass sie gelingt oder eben nicht. Die perfekte Keynote-Präsentation kann es allein aus diesem Grund wohl nicht geben. Das Wichtigste ist, dass Sie aber alles dafür tun und am Ende mit sich zufrieden sein können.

Keynote Publikum

 

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